Grenzgebäude ohne Grenzverkehr, Tankstellen ohne Zapfsäulen, zeitgenössische Zweckarchitekturen als anonyme Skulpturen.

Der Fotokünstler Josef Schulz (*1966) zeigt in seinen Serien Architektur-Räume voll spröder Poesie. Seine modernen Ruinen, ihrer Funktion enthoben, ihrer Beschilderung durch digitale Bearbeitung verlustig gegangen, entfalten eine intensive und zugleich melancholische Schönheit. Mit seiner vierten Ausstellung stellt das Kunstforum Hermann Stenner einen Fotografen vor, der zugleich dokumentarisch und malerisch sieht und dessen Bilder von harscher Gesellschaftskritik sowie großer ästhetischer Raffinesse geprägt sind. Mit 50 großformatigen Werken gibt die Ausstellung bis zum 17.1.2021 erstmals einen Gesamtüberblick über das fotografische Schaffen von Josef Schulz.

  • 22. August 2020
  • Kunstforum Hermann Stenner
  • 19:00 Uhr (Eröffnung)
  • 17. Januar 2021
  • Kunstforum Hermann Stenner