Was zählen Meinungen und Einstellungen, wenn sich die Zeiten ändern. Kriege, Seuchen oder Meinungsmanipulationen führen zu Unsicherheiten, Heilsbringer versuchen dies auszunutzen. Eine sehr aktuelle Entwicklung, fast überall auf der Welt.

Kann da ein Blick in die jüngere Vergangenheit helfen? Bis zum 14.6. geht die Ausstellung der Stiftung Tri-Ergon Filmwerk der Frage nach, wie sich bedeutende Künstler so bedingungslos der nationalsozialistischen Filmpolitik unterwerfen konnten. Manche offen und pointiert in Propagandafilmen, andere eher verdeckt in den sogenannten unpolitischen Unterhaltungsfilmen. Wie schnell können Einstellungen kippen, wie stark sind Widerstandsreflexe? Zielsetzung der Ausstellung ist die Darstellung der Bedeutung des Spielfilms im NS-Propagandaapparat und die Untersuchung, wie und warum Filmschaffende im NS-Staat agierten.
BU: Quax, der Bruchpilot
- 14. April 2026
- Historisches Museum