„I want to Breker free“

Die Ausstellung zeigt Foto- und Videoarbeiten des Künstlers Dominik Geis über Männer, Bilder und Macht im Nationalsozialismus. Dominik Geis studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Marcel Odenbach. Seine Werke erhielten unter anderem den NRW.Bank Kunstpreis und den Förderpreis der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dominik Geis hinterfragt in seinen Werken die unterschiedlichen Gesichter von Männlichkeit. Seine Foto- und Videoarbeiten zeigen eine Auseinandersetzung mit männlichen Körperidealen und legen offen, wie Macht sich über den Körper ausdrückt und einschreibt.

Die Ausstellung „I want to Breker free“ untersucht die nationalsozialistische Bildsprache. Ausgangspunkt ist unter anderem das Werk Arno Brekers. In Anlehnung an den Song „I Want to Break Free“ von Queen artikuliert sich im Titel der Wunsch, sich von festgeschriebenen Blickregimen zu lösen: von den Erzählungen der Propaganda ebenso wie von den Gewissheiten einer scheinbar objektiven Betrachtung. Die Ausstellung fragt insbesondere, welche Rolle (homo)erotische Bildcodes in der Inszenierung nationalsozialistischer Männlichkeit spielten und wie gesellschaftliche Normen sowie kunsthistorische Wertungen unseren Umgang mit diesen Bildern bestimmen.

Termine:

28.06., 16 Uhr Künstlergespräch mit Dominik Geis und David Riedel, künstlerischer Leiter des Museums Peter August Böckstiegel

Führungen: 25.06.26, 16-17 Uhr, 23.07.26, 16-17 Uhr

  • 23. Juni 2026
  • Kunstraum Elsa Artspace
  • 14-17 Uhr
  • — 7. August 2026
  • Kunstraum Elsa Artspace
  • 14-17 Uhr