Nicht bewegen
ZWEI SCHRÄGE TYPEN. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, doch sie ziehen sich an wie Magneten. Der Getriebene, der nie ankommt. Schneller, weiter, vorwärts. Der Wartende, der nie beginnt?
Was bewegt uns innen, was bewegt uns außen – und wo begegnen wir uns?
In der Inszenierung nach Emmanuel Darley begegnen sich zwei Protagonisten, A und B – zwei Welten, eine in Bewegung, die andere in der Ruhe. Die eine ebenso absurd wie die andere und scheinbar grundsätzlich gegensätzlich: Die Freiheit des Nomaden ist für den Sesshaften Verlorenheit, genauso wie die Verwurzelung des Sesshaften für den Nomaden Gefangenschaft ist. Der eine dreht sich um sich selbst, der andere läuft und läuft und läuft um ihn herum.
Worum geht’s? Es geht um Widersprüche des Menschseins, die wir alle kennen: Zwischen Weitergehen und Stillstehen, Verloren und Verwurzelt-Sein, der Suche nach der eigenen Bewegung, dem eigenen Weg und dem Sein in der Welt. Zögern, laufen, vorwärts, einer weiter, zwei zurück – Fahrt aufnehmen, Richtung suchen, blindes Rennen, schnell, langsam, wild im Kreis… und die Erde dreht und dreht sich…
Verspielt bis ernst, zwanghaft bis frei, persönlich bis gesellschaftskritisch bis philosophisch. In einer vermeintlich schwarz-weißen Welt, in einer Zeit der scheinbar unvereinbaren Widersprüche, suchen A und B schließlich Wege, aus dem eigenen Unbewegten herauszukommen. Was finden und entdecken sie in der Begegnung? Wird der Gegensatz doch zum Gemeinsamen?
“Ein winziger Schritt? – Olalalala, nicht zu denken. – Tag und Nacht? Ja ja ja. NICHT BEWEGEN.”

- 5. März 2026
- AlarmTheater
- 20:00 Uhr
- Premiere
- 6. März 2026
- 7. März 2026
- 12. März 2026
- 13. März 2026
- 14. März 2026
- 15. März 2026