Das Stück spürt der der archaischen Magie des Tanzes nach, die den Menschen bewegt hat, lange bevor das gesprochene Wort unsere Kommunikation zu bestimmen begann. Tanzen schuf in nahezu allen alten Kulturen Gemeinschaft, das Ritual strukturierte den Alltag. Choreograf Simone Sandroni und Komponist Francesco Antonioni suchen nach einer ursprünglichen Form von Bewegung. Damit korrespondiert die untrennbare Wechselwirkung von Tanz und Musik: Aus Atemgeräuschen, Body Percussion und zufällig improvisierten Lauten ist eine Klangschicht entstanden, die wiederum auf die Choreografie zurückwirkt.
- 18. Januar 2022
- Stadttheater
- 19:30 Uhr (Premiere)