Ein japanisch-deutscher Dialog

Im Jour fixe der Cooperativa Neue Musik e.V. geben Barbara Daiber und Willem Schulz mit Musik, Texten, Fotos und Filmen Einblick in ihre verschiedenen künstlerischen Dialog-Projekte während eines 2-monatigen Aufenthalts in Japan. Auf Einladung des Nagasaki-Peace-Festivals im Gedenken an den Atombombenabwurf vor 80 Jahren konnte sowohl „Existence“, eine Butohtanz- und Musikproduktion zusammen mit der Tänzerin Minako Seki realisiert werden wie auch „Taikukan“, ein Multi-Media-Projekt mit 40 japanischen und internationalen Künstler*innen. Es entwickelte sich ein intensiver japanisch-deutscher Dialog neben dem menschlichen sowohl im musikalischen wie auch im interdisziplinären Bereich. Weiterhin interpretierte Willem Schulz mit einer Cello-Performance das gesamte Jyokiya-Dampfhaus im südjapanischen Obama wie eine Partitur. Und auf einer Wohnmobilreise durchs Land gab es eindrückliche Begegnungen bei „Blind-Date-Konzerten“ mit einzelnen japanischen Musiker*innen in speziellen Szene-Locations von Tokyo. Sehr berührend war ein spontanes Requiem und eine Kunstaktion am Aschehügel der zigtausend Opfer von Hiroshima.

  • 2. Februar 2026
  • Capella hospitalis
  • 20:00 Uhr
  • Eintritt frei, Spenden erwünscht