
Mythen, Märchen, Marketing – zu allen Zeiten fand die Kultur des Menschen im Verhältnis zum Tier einen sichtbaren Ausdruck. Tiere wurden gefürchtet und verehrt, gejagt, gezüchtet, geliebt und gegessen. Menschliche Eigenschaften wurden den Tieren angedichtet und tierische Attribute manchem Menschen zuerkannt. Mächtige Herrscher trugen Löwen oder Adler in ihren Wappen. Andere Zeitgenossen werden auch heute noch zuweilen dummer Esel oder diebische Elster genannt. In allen Religionen spielen Tiere eine mythologische Rolle und die großen Märchenklassiker sind von verzauberten Fröschen und hässlichen Enten bevölkert. Heute sind Tiere Teil der Pop-Kultur und oftmals Werbeträger für nahezu jede Art von Produkt. Bis zum 23. Februar 2025 wirft die Sonderausstellung „Weiß der Geier! Was die Tiere uns bedeuten“ einen Blick auf die Geschichte der Beziehung zwischen Mensch und Tier.
- 25. August 2024
- (Eröffnung), Naturkunde-Museum
- 10:00 Uhr