
Kreisen, drehen, wirbeln, schleudern – Willem Schulz hat im Umgang mit seinem Cello alle nur möglichen Haltungen, Formen, Bilder und Klänge entwickelt, die in der Performance „Zyklon“ dramaturgisch zusammenfließen. Aus der Stille entstehen feine, minimalistische Muster, aufkommende Turbulenzen und tanzende Wirbel. Das Cello wird zum Kreisel, bis der Musiker sich selbst im Reich spektraler Obertöne leichtfüßig um die eigene Achse schwingt. Entstehende Winde werden über Mikrofone eingefangen und verstärkt: Steife Brisen, die in einen heftigen Tornado übergehen.
- 27. Oktober 2021
- Tor & Theaterhaus
- 20 Uhr