Neue Zentrumsstruktur am Klinikum Bielefeld bündelt Kompetenzen und fördert Effizienz

Im Klinikum Bielefeld steht eines immer im Mittelpunkt: die bestmögliche Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Täglich wird daran gearbeitet, Diagnostik, Therapie und Betreuung weiter zu verbessern. Die Entwicklungen zum Campus
Klinikum Bielefeld des Universitätsklinikums OWL sowie eine Angebotskonzentration aufgrund der Krankenhausplanung in
NRW und im Bund haben das Klinikum Bielefeld motiviert, das medizinische Angebot neu zu denken – zum Wohl der
Menschen in der Region.

Somit geht das kommunale Großkrankenhaus den Schritt, seine Kompetenzen zu bündeln, um sie noch effizienter einsetzen zu können. Das Ergebnis sind 13 neu gebildete klinisch-wissenschaftliche Zentren, in denen sich bestehende Fachkliniken zusammenschließen und ihre Stärken vereinen. Ziel ist es, universitäre Schwerpunkte auszubauen, enger zusammenzuarbeiten und modernste Behandlungsmöglichkeiten aus einer Hand zu bieten. Dabei geht es vor allem darum, Ressourcen sinnvoll zu nutzen – in der Patientenversorgung ebenso wie in Forschung und Lehre. Die Krankenhausplanung NRW spielt hierbei eine wichtige Rolle: Neue Zuordnungen von Leistungsgruppen und mögliche Veränderungen in der regionalen Versorgung machen es notwendig, medizinische Schwerpunkte regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf neu auszurichten.

„Für unsere Patientinnen und Patienten bleibt alles wie gewohnt: Die bisherigen Ansprechpartner und Abläufe bleiben unverändert. Gleichzeitig arbeiten wir im Hintergrund daran, Prozesse wie Terminplanung, Patientenaufnahmen und OP-Koordination künftig standortübergreifend und digital abzustimmen“, betont Geschäftsführer Michael Ackermann. Der Aufbau der Zentren ist ein mehrjähriger Prozess. Schritt für Schritt entsteht eine gemeinsame Unternehmenskultur, von der vor allem die Patientinnen und Patienten profitieren.

ZENTRUM FÜR HERZ-, LUNGENERKRANKUNGEN UND INTERNISTISCHE INTENSIVMEDIZIN: KOMPETENZ FÜR ERKRANKUNGEN DES HERZ-KREISLAUF- UND ATMUNGSSYSTEMS ZUSAMMENGEFASST

Eines der gegründeten Zentren ist das Zentrum für Herz-, Lungenerkrankungen und Internistische Intensivmedizin unter der Leitung des ärztlichen Direktors und Chefarztes der universitären Kardiologie am Klinikum Bielefeld – Mitte: Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink. In diesem medizinischen Zentrum wurde höchste medizinische Kompetenz für Patientinnen und Patienten mit Erkrankungen des Herz-Kreislauf- und Atmungssystems gebündelt. Unter der Leitung erfahrener Expertinnen und Experten arbeiten mehrere spezialisierte Bereiche eng zusammen. Die Kardiologie und Internistische Intensivmedizin Mitte steht unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. med. Christoph Stellbrink und bietet modernste Diagnostik und Therapie bei akuten und chronischen Herz- und Kreislauferkrankungen. Ergänzt wird das Zentrum durch die Klinik für Pneumologie und Beatmungsmedizin Mitte unter Dr. med. Klaus-Henning Thomas, die umfassende Expertise bei Lungenerkrankungen und moderner Beatmungsmedizin einbringt. Ein weiterer wichtiger Standort ist die Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin am Standort Halle (Westf.) unter der Leitung von Dr. med. Jörg Schmitthenner, die sich auf Atemwegs- und Schlafmedizin spezialisiert. Gemeinsam gewährleisten alle Bereiche eine vernetzte, patientennahe Versorgung auf höchstem Niveau.