Bielefeld entdecken
Bike & Skatepark
Adrenalinkick auf dem Kesselbrink

Für alle, die Flow statt Stillstand feiern, ist der Bike & Skatepark das urbane Herzstück des Kesselbrinks. Hier rollen Skateboards über Beton, Inlineskates nehmen Fahrt auf und BMX-Bikes schießen durch die Halfpipe.
Als einer der größten innerstädtischen Skateparks Europas ist der Spot längst mehr als nur Trainingsfläche: Er ist Bühne, Treffpunkt und Playground zugleich. Die moderne Betonlandschaft mit Rampenpark im östlichen Bereich des Kesselbrinks mit großer Halfpipe in Wettkampfmaßen, Funbox sowie zwei Plaza-Bereichen bietet die Bühne für spektakuläre Tricks und Kunststücke, die für reichlich Adrenalin sorgen. Hier gibt’s täglich eindrucksvolle Runs. Und wer selbst nicht auf die Rampen möchte, schaut einfach zu. Beim jährlichen Skateboard-Event „Kesseljam“ oder auch beim „Stadtwerke run & roll City“ – 2026 findet das Event unter neuem Namen am 13.9. statt – steht der Kesselbrink als Veranstaltungsgelände im Mittelpunkt.
Essbare Stadt
Mundraub erwünscht
Kein eigener Garten? Kein Problem! Bielefeld ist nämlich reich an Obstbäumen. Rund 3.100 städtische fruchttragende Bäume gibt es. Zu finden sind sie auf Streuobstwiesen, an Straßen und Wegen oder in Parks.

Und das nicht nur in den Außenbezirken, sondern auch mitten in der City. Neben Klassikern wie Äpfeln und Birnen wachsen Süß- und Vogelkirschen, Pflaumen, Walnüsse, Quitten und Baumhasel. Alle diese fruchttragenden städtischen Bäume bzw. jene auf städtischen Grundstücken, laden zum kostenlosen Selbstbedienen. Wichtig: Nur die Bäume, die als Stadtfrüchte verzeichnet sind – eine Karte findet sich auf der untenstehenden Website – stehen der Allgemeinheit zur Verfügung. Und damit alle Spaß an der essbaren Stadt haben, gibt es ein paar Regeln: Der Korb darf nur für den Eigenbedarf gefüllt werden, das Ernten erfolgt auf eigene Gefahr und die Bäume sollten so pfleglich behandelt werden, dass sie auch im nächsten Jahr zum Mundraub einladen.
www.bielefeld.de/essbare-stadt
Hall of Fame Bielefeld
Legale Graffiti-Kunst

Mitten in Bielefeld, im Grünzug unterhalb der Bahngleise an der Mindener Straße, ist ein besonderes Projekt Wirklichkeit geworden: die Hall of Fame für Graffiti-Kunst.
Fast sieben Jahre hatte sich der Verein hoch2 für eine zentrale, legale Fläche eingesetzt, auf der sich die Szene frei entfalten kann. Seit der Freigabe im Februar 2025 verwandeln sich die massiven Betonwände fast täglich in eine neue Open-Air-Galerie.
Auf insgesamt 276 Quadratmetern darf hier legal gesprüht und gemalt werden. Die fest installierten Betonelemente erinnern in ihrer Bauweise an historische Mauersegmente und sind bundesweit nahezu einzigartig. Anders als der Name vermuten lässt, befindet sich die „Hall“ unter freiem Himmel – inspiriert von der ersten legalen Graffiti-Wand in New York. Mitmachen darf jede und jeder. Eine Anmeldung oder feste Vergabe der Flächen gibt es nicht. Die Gestaltung regelt die Szene respektvoll untereinander. Ob Spraydose oder Pinsel – willkommen ist, wer kreativ werden möchte.