In „Der Komet“ beschreibt der vielfach ausgezeichnete Lyriker und Essayist das Schicksal seiner Großmutter – einer Frau aus einfachen Verhältnissen – in den Jahren vor und nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Aufgewachsen in Schlesien, frühe Mutterschaft, der Liebe folgend nach Dresden, glückliche Jahre, dann Krieg und Verlust: Dora W. steht für die Ohnmacht der kleinen Leute in den Fängen einer größenwahnsinnigen Diktatur.
- 11. Juni 2024
- Stadtbibliothek
- 20:00 Uhr