Festival des freien Theaters ohne Haus
Das Theaterfestival geht in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr verwandeln sich das Nr. z. P. und das Ostblock Kulturhaus zu Orten für zeitgenössisches Theater, Performance und Diskurs. Mit einem vielschichtigen Programm, Aufführungen, Workshops und überraschenden Formaten lädt das Festival vom 10.-12. Juli dazu ein, neue Perspektiven zu gewinnen und gemeinsam kreative Freiräume zu gestalten.

Zum Auftakt setzt sich Alina Tinnefeld mit dem Sehnsuchtsort „Früher“ auseinander. Schrankwände: Einstiges Sinnbild der Spießigkeit, heute ein Abfallprodukt. Gleichzeitig gibt es in letzter Zeit eine Sehnsucht nach diesen vermeintlich klar sortierten Zeiten. Einige dieser zur Verschrottung freigegebenen Schrankwände bestehen aus qualitativem Vollholz -Eiche Rustikal- die gut wiederverwertet werden könnten. Was darf bleiben? Was kann gehen? Was möchte ich nutzen, um etwas Neues daraus zu entwickeln? „Die gute Stube“ (10.7., 19 Uhr, Nr.z.P.) ist eine eigenwillige, poetische & interaktive Inszenierung, mit Klangcollage und einem Hauch von Non-Nostalgie.
Unter dem Motto „Short Cuts“ (11.7., 18 Uhr, Nr.z.P) heißt es dagegen Bühne frei für kurze Formate. Ob Tanz, Schauspiel, Performance oder etwas ganz anderes – hier präsentieren Künstler:innen und Gruppen Ausschnitte, Ideen oder Miniaturen von maximal zehn Minuten Länge. Alles ist möglich, was sich als Theater versteht. Ein lebendiger Mix aus Ausdrucksformen, Stilen und Perspektiven – spontan, roh, überraschend.
Nur zwei Beispiele aus einem vielseitigen Programm, das einen spannenden Einblick in die kreative Theaterszene jenseits eigener Bühnen gibt.
Weitere Informationen zum kompletten Programm unter www.freifeld.haus