Projektauftakt in Bethel

Bielefeld ist vielfältig – durch die Menschen mit ihren Perspektiven, Lebenswelten, Träumen und Ideen. Diese Vielfalt ist eine große Stärke, sie sorgt für geistige Offenheit und macht unsere Stadt lebendig und kreativ. Dennoch erleben viele Menschen nach wie vor Hürden und Diskriminierungen im Kulturbereich. Die Theaterwerkstatt Bethel lädt darum gemeinsam mit dem Dezernat für Kultur, Schule, Sport und Bürger und dem Bielefelder Kulturpa©t e.V. zum Projekt „Kultur der Vielfalt in Bielefeld“ ein. Auftakt ist am Donnerstag, den 5. März 2026 von 14 bis 17 Uhr in der Theaterwerkstatt Bethel, Handwerkerstr. 5, Bielefeld ein.

Ein Beispiel für die Kultur der Vielfalt: das Jugendvolxtheater. Foto: Matthias Gräßlin

Die „Volxakademie für inklusive und diverse Kultur“ der Theaterwerkstatt Bethel gibt mit dem neuen Projekt im Rahmen der Umsetzung des 2. Bielefelder Kulturentwicklungsplans in den kommenden drei Jahren Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt in Bielefeld in einem kommunikativen Prozess voranzubringen. Das Projekt möchte in Bielefeld dazu beitragen, das gesellschaftliche, verbindende Potential einer Kultur der Vielfalt stärker auszuschöpfen und allen Menschen Zugänge zu eröffnen. Es gilt, die vielen kulturellen Formen wahrzunehmen, anzuerkennen und einzubeziehen, um im offenen kulturellen Austausch Verständigung, Inspiration und neue kulturelle Entwicklungen zu ermöglichen. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, das Projekt von Beginn an aktiv mitzugestalten. Außerdem gibt es Raum für Austausch, Ideenentwicklung und Vernetzung. Ziel ist es, gemeinsam Bedarfe und Visionen zu formulieren und erste konkrete Schritte für eine vielfältige, inklusive Stadtgesellschaft zu erarbeiten. Zum Projektstart werden u. a. Birgit Beckermann, Kulturdezernentin der Stadt Bielefeld und Pastor Dr. Bartolt Haase, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel erwartet. Künstlerische Impulse und Inspiration zum Thema Kultur der Vielfalt kommen vom Kollektiv ‚Die Ästhetik der Vielen‘ sowie den Musikerinnen und Musikern Muharrem Karakuzu (Kanun) und Mona Schein (Saxophon). Eingeladen sind alle Interessierte der vielfältigen Stadtgesellschaft, insbesondere Akteurinnen und Akteure in Kunst und Kultur, Bildung, Wirtschaft, Sozialem, Politik und Verwaltung.